Trance

Trance
na, schon in hypnose?

Machen Sie sich einmal klar, wie viele unserer Verhaltensweisen quasi automatisch ablaufen, d.h. aus dem Unbewussten gesteuert werden!
Teilweise wollen wir ja auch genau das und lernen viele Dinge, die wir dann tun können, ohne darüber nachdenken zu müssen. Wie das Laufen zum Beispiel.
Wir rufen also Gelerntes aus dem Unbewussten ab, ohne uns dessen gewahr zu werden. Genau das geschieht auch, wenn wir etwa rauchen oder depressiv werden usw., während wir das Gefühl haben, nicht anders zu können. Die Logik findet keine Antwort auf die Frage, warum wir so seltsame Dinge tun und dann geben wir meistens auf und sind weiter depressiv, rauchen weiter etc.
Hier kommt das Phänomen Trance zum Tragen.
Trance ist ein Zustand, in welchem das Wachbewusstsein seine Vormachtstellung gegenüber dem Unbewussten eines Menschen zurücknimmt.
Und zwar ohne dass das Wachbewusstsein ausgeschaltet werden müsste.
Die Folge ist, dass sich das Denken von den Regeln der Logik lösen kann, hin zum kreativen Denken des Unbewussten, des primärprozesshaften Denkens, wie Freud es nannte.
Dadurch gelingt es in Trance, sich an vergessen geglaubte Dinge zu erinnern und die eigenen — vom Unbewussten gesteuerten — Verhaltensweisen zu begreifen.
Gehen Sie getrost davon aus, dass Ihr Unbewusstes um Ihre Schwierigkeiten weiß — denn es erzeugt sie ja — und um die Lösungen!

Im Gegensatz zu der verbreiteten Befürchtung, Hypnose sei eine Art Unterwerfung, geschieht in Wirklichkeit in Trance nichts, was Sie nicht wollen.
In der selbstorganisatorischen Hypnose wird mit leichten Trancezuständen gearbeitet, damit Sie stets bewusst erleben, was geschieht. Denn wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammen an einem Strang ziehen, ist eine dauerhafte Veränderung möglich.

 

Psychotherapie mit Hypnose